Psycho­therapie

Welche Therapieformen gibt es in meiner Praxis?


Psychotherapie bedeutet die „Behandlung der Seele“.

Diese bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. 

Dazu zählen psychische Beschwerden wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Süchte und Zwänge bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. 

 

Auch bei psychosomatischen Störungen wird die Psychotherapie angewandt.

Die Lehre der Psychosomatik beschreibt  den Zusammenhang zwischen somatischen (körperlichen) Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche. Man vermutet, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, manche sogar hervorrufen kann.

 

Immer mehr werden psychotherapeutische Behandlungsmethoden begleitend zu medizinischen Maßnahmen bei organischen Beschwerden eingesetzt (z.B. bei chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen, bei neurologischen Störungen sowie Herz-Kreislauferkrankungen).

 

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Psychotherapieverfahren. Ich habe für Sie die wichtigsten Informationen zu den relevantesten Therapieformen, welche ich in meiner Praxis anbiete zusammengetragen.

FAQ


Gesprächs­psycho­therapie


Der Begriff Therapie klingt fast ein wenig abschreckend, besonders für Menschen, die sich zum ersten Mal mit der Thematik auseinandersetzen müssen. Vielleicht haben Sie die klassische Couch vor Augen, während der Therapeut Sie abschätzend mit der Brille auf der Nase ansieht und immer wieder etwas in sein Notizbuch schreibt. 


Jede Therapie ist anders. Ich als Therapeutin erarbeite die Therapie so individuell, wie Sie selbst es sind. Ich lege viel Wert darauf, dass Sie sich während der Gesprächstherapie wohlfühlen. Daher gehe ich auch ganz individuell auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein. Meine Therapieansätze sind lösungsorientiert und stets auf Augenhöhe. Beispielsweise biete ich die Sprechstunden auch im Freien an. 

Die Gesprächs­psychotherapie

Die Gesprächspsychotherapie fand in Deutschland 1965 ihren Ursprung und gehört heute zu den bekanntesten klassischen  Therapieformen. Der Begründer dieser Therapie ist Carl R. Rogers, der knapp 20 Jahre vorher herausfand, dass viele psychisch belastete Menschen sich oft von ihren Mitmenschen missverstanden fühlten. Er war sich sicher, wenn ihnen mehr zugehört würde und das eigene Empfinden von anderen wiedergegeben wird, dann fühlten sie sich befreit und wären auch bereit für Veränderungen. Aus dieser Erfahrung heraus, rief Rogers die Gesprächspsychotherapie ins Leben. Die Sichtweise des Therapeuten von damals entspricht dem humanistischem Menschenbild und liegt auch heute noch im Fokus der Therapie, denn jeder Mensch möchte sich selbst entfalten und mit seinen Erfahrungen wachsen.

Zudem glaubte Rogers, dass jeder Mensch alle Fähigkeiten zum Finden von Lösungen in sich trägt und der Hilfesuchende nur Unterstützung dabei braucht, die eigene Situation zu erfassen, zu analysieren, um sodann selbst Wege zur Lösung zu ergründen.

Ablauf einer Gesprächstherapie

Der Patient, seine Gefühle, seine Wünsche und seine Ziele stehen ausschließlich im Fokus der Therapie. Es werden regelmäßige Gesprächstermine vereinbart, an denen Therapeut und Patient zusammenkommen, um sich miteinander zu unterhalten. Sichtweise und Meinungen des Therapeuten bleiben weitgehend im Hintergrund und Bewertungen sollen während der Gespräche vermieden werden. 

 

Eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der der Patient frei und vorbehaltlos mit mir als Therapeutin sprechen kann, ist die Basis der Therapie. Während den Gesprächen achte ich vor allem auf den emotionalen Inhalt, den Sie mir anvertrauen. Ich verfolge Ihren Ausführungen konzentriert und stelle Fragen, fasse auch gerne das Gesagte noch einmal zusammen, reflektiere, damit ich Sie weiter in Ihre eigene Wahrnehmung führe. Oft entstehen hier Antworten, an die Sie niemals gedacht hätten oder die Sie sich nicht gewagt hätten, im Alltag auszusprechen. Mit dieser empathie-betonten Gesprächsführung gelingt es, dass ich mich in Ihre Erfahrungswelt hineinversetzen und Sie verstehen kann.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Therapie ist das bedingungslose positive Wertschätzen des Patienten, trotz seiner Probleme und mögliche Eigenarten. Eine authentische und ehrliche Haltung gegenüber meinen Patienten ist für mich eine Selbstverständlichkeit. 

Was ist der Unterschied zu anderen Therapiemethoden?

Eine Gesprächstherapie kann mit vielen Emotionen verbunden sein. Das kann mitunter sehr anstrengend werden, besonders wenn es darum geht, sehr schmerzliche Erfahrungen zu offenbaren. Es gibt auch Menschen, die therapeutische Hilfe suchen, es jedoch leid sind, immer wieder die gleichen Themen durchzusprechen. Immerhin suchen Sie nach einer Lösung für Ihre Probleme und nicht nach einer langwierigen Betrachtung des Problems von verschiedenen Seiten.

 

Viele Menschen kennen ihre Probleme, jedoch nicht ihre – auch unbewussten –  Stärken und Fähigkeiten. Viele Verhaltens- und Denkweisen entstehen unbewusst. In einer klassischen Gesprächstherapie ist es kaum möglich, die körperliche, gedankliche und emotionale Ebene gleichzeitig zu betrachten und sich gezielt auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hier kann die Trance bzw. die Hypnose ansetzen und und helfen, eine Therapie effektiv zu gestalten. 


Nehmen Sie Kontakt auf - denn es darf einfach gut werden!

Schreiben Sie uns Ihr Anliegen oder Ihre Anfrage. Wir antworten so schnell wie möglich. 


Onlinetherapie


Die Vorteile der Psychotherapie, Hypnotherapie und Beratung Online

In unserer modernen Welt begegnen wir sehr häufig – auch krankmachenden – Stress, hohen Anforderungen, Leistungsdruck und dem Selbstzweifel, ob wir diesen standhalten können. Oft können notwendige psychotherapeutische Beratungen nur nach langen Wartezeiten stattfinden, manche Patienten finden in ihrem Wohnort oder im Umkreis auch gar keinen Therapeuten. 

 

Damit Patienten die Hilfeleistung bekommen, die sie benötigen, biete ich eine ortsunabhängige Möglichkeit über moderne Medien, also zum Beispiel über Telefon oder eben auch online. Das hat den Vorteil, dass Patienten, die nicht in der Lage sind, für eine Sitzung das Haus zu verlassen, dies zwangsläufig auch nicht tun müssen.

Zudem fallen keine langen Wartezeiten auf einen Termin mehr an, Termine für die Behandlungszeiten können unabhängig von Arbeitszeiten vereinbart werden. 

 

Die Onlineberatung ist dann eine optimale Ergänzung zu einer Behandlung in einer Praxis. 

Ab wann ist eine Onlinetherapie bzw. Onlineberatung sinnvoll?

In einem Vorgespräch werden wir ergründen, ob Ihr Anliegen für die Onlineoption in Frage kommt. Hierbei werden wir ganz individuell abwägen. Sie möchten gerne ein Vorgespräch in Anspruch nehmen? Sprechen Sie mich an! Gerne vereinbaren wir einen Termin in meiner Praxis, damit wir uns persönlich kennenlernen können.


Kurzzeit­therapie


Was ist eine Kurzzeittherapie?

Die Kurzzeittherapie ist ein Therapiemodell, welches lösungsorientiert auf eine bestimmte, aktuelle Lebenssituation hinarbeitet. Hier werden alle verfügbaren Ressourcen und Möglichkeiten des Patienten fokussiert, neue Kräfte aktiviert, um schnellstmöglich eine Lösung des Problems oder der blockierenden Situation herbeizuführen. Wie dieses Problem entstanden ist und was es für eine Bedeutung hat, steht im Hintergrund und ist zunächst nicht relevant. Es werden konkrete Schritte benötigt, die innerhalb weniger Sitzungen gemeinsam erarbeitet werden.